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Range Rover-Generation 2010

Der Luxusliner perfektioniert

Schwalbach, 15. Juli 2009 – Den Inbegriff des Luxus im Land Rover-Angebotsprogramm hat die britische Traditionsmarke zum Modelljahrgang 2010 perfektioniert: neben dem 3.6-Liter-TDV8-Motor wird ein neuer 5.0-Liter-V8-Kompressormotor das Angebot ergänzen, dessen nahezu unerschöpfliche Kraft ebenso begeistert wie seine Effizienz – und mit einer Fülle neuer Ausstattungs- und Technikdetails, die das Fahrerlebnis mit dem Range Rover noch unvergleichlicher machen. Mehr denn je ist der robuste Luxusliner Garant für stilvolles und komfortables Reisen.

39 Jahre nach der Premiere des ersten Range Rover behauptet das Markenflaggschiff unangefochten die Vormachtstellung in der Klasse der luxuriösen Geländewagen, die er einst überhaupt erst begründete. Verantwortlich dafür ist nicht zuletzt die Tatsache, dass Land Rover seinem Topangebot über die Modellgenerationen hinweg eine konsequent evolutionäre Entwicklung gönnte, ohne auch nur einen Millimeter des durch und durch luxuriösen Anspruchs des Range Rover aufzugeben.

Diese Philosophie repräsentiert der Modelljahrgang 2010 in ganz besonderer Weise. So deutet das Karosseriedesign die Veränderungen eher behutsam an, während die Neuigkeiten im Innenraum stärker sicht- und erlebbar werden – beispielsweise die neuen Materialien oder mehrere technische Leckerbissen, wie der Infotainment-Touchscreen mit Dual-View-Technologie, der eine Novität in der Autoindustrie darstellt, ein Spurwechselwarnsystem "Toter Winkel" oder das Surround-Kamerasystem.

Ebenso spektakulär die Innovation im Motorraum des Range Rover. Hier ist mit dem Jahrgang 2010 wahlweise ein neuer 5.0-Liter-V8-Kompressor-Benziner zu Hause, dessen Leistungsprofil ebenso begeistert wie seine Effizienz. Mit 375 kW (510 PS) und einem maximalen Drehmoment von 625 Nm erfüllt das neue Triebwerk, das an die Seite des weiter angebotenen 3.6-Liter-TDV8-Diesels tritt, allerhöchste Ansprüche.

Karosseriedesign
Die Designer brachten beim Range Rover 2010 subtile Veränderungen an Scheinwerfern, Kühlergrill und Stoßfängern an. Sie ergänzen das klassische und stilvolle, jederzeit sofort identifizierbare Erscheinungsbild mit interessanten modernen Akzenten, ohne das imposante Gesamtbild zu verwässern. Bei allen raffinierten Details und klarer gezeichneten Flächen wurde die zeitlose Qualität des Range Rover-Designs uneingeschränkt bewahrt.

Besonders deutlich zeigt sich dies in der Vorderansicht. Hier wurden die neu gestalteten, etwas flacher angeordneten Scheinwerfer mit Bi-Xenon-Technik für Abblend- und Fernlicht sowie Tag und Nacht sichtbarer LED-Leuchttechnologie bestückt – sie rahmen einen aufrechter stehenden Kühlergrill mit Maschengitter ein, dessen Design dem bisherigen Range Rover Supercharged entspricht. Veränderungen zeigen sich darüber hinaus am vorderen Stoßfänger, an den neuen seitlichen dreistreifigen LED-Blinkleuchten und Lufteinlässen im Kotflügel sowie den LED-Leuchten am Heck.

Innenraum und Ausstattung
Neue, ausgesuchte und erstklassig verarbeitete Materialien sowie bahnbrechende Technologien zur Information von Pilot und Passagieren krönen den neu gestalteten Innenraum des Range Rover, der ohnehin bereits seit Langem zu den exquisitesten der gesamten Branche zählt.

Dem höchsten Anspruch an Qualität und Design werden in der Generation 2010 des Luxusliners neue Lederbezüge an Dachhimmel, Säulen und Türverkleidungen gerecht. Die Schalter am Armaturenbrett präsentieren sich passend dazu seidenmatt verchromt. Schwarze Satin- und natürliche Holzoberflächen höchster Güte vervollständigen den luxuriösen Gesamteindruck des Interieurs.

Eine sehr attraktive Neuerung findet sich in der Instrumentengruppe. Hier wurden die herkömmlichen Anzeigen durch einen voll konfigurierbaren 12-Zoll-TFT-Bildschirm ersetzt, der dem Fahrer alle wesentlichen Informationen über ausgeklügelte „virtuelle“ Skalen und grafische Anzeigen präsentiert.

Premiere feiert im Range Rover 2010 als weltweit erstem Modell darüber hinaus ein Infotainment-Touchscreen mit Dual-View-Technologie. Clou des Systems: Pilot und Beifahrer können auf dem Display gleichzeitig völlig verschiedene Bilder ansehen. Während der Fahrer beispielsweise Navigationshinweise erhält, schaut der Beifahrer im selben Moment eine DVD – parallel auf demselben Bildschirm.

Neu an Bord befindet sich weiterhin eine Schnittstelle für tragbare Audiogeräte, die den Anschluss von USB-Sticks, MP3-Playern und i-Pods ermöglicht, sowie eine hoch entwickelte adaptive Geschwindigkeitsregelung (ACC). Mithilfe eines 76-GHz-Abtastradars hält ACC durch Beschleunigen und Verzögern automatisch den vorgegebenen Abstand zu vorausfahrenden Verkehrsteilnehmern aufrecht.

Zur Ausstattung des jüngsten Range Rover zählen zudem ein Spurwechselwarnsystem "Toter Winkel", dessen seitliche Radarsensoren Fahrzeuge und andere im toten Winkel verborgene Gegenstände erkennen, sowie das neue Surround-Kamerasystem. Es besteht aus nicht weniger als fünf Digitalkameras, die eine Ansicht von fast 360 Grad auf den Touchscreen übertragen. Die separat auswähl- und zoombaren Kameras schalten sich selbsttätig ein, sobald das Fahrzeug angelassen wird – ein enormer Vorteil beim Einparken und besonders im Anhängebetrieb. Genutzt wird das Kamerasystem ebenfalls von der patentierten „Gespannbetriebshilfe“.

Zum Paket nutzbringender Neuheiten im Range Rover zählen schließlich die neuen Scheinwerfer mit optionaler Abblendautomatik, die das Fernlicht bei Bedarf automatisch einschalten. Das System erkennt vorausfahrende und entgegenkommende Verkehrsteilnehmer und schaltet im Bruchteil einer Sekunde wieder auf Abblendlicht um.

Motoren und Getriebe
Land Rover implantierte in den Modelljahrgang 2010 des Range Rover eine neue Antriebsalternative, die mit einem Höchstmaß an souveräner Kraftentfaltung, exzellenter Laufruhe und moderner Effizienz glänzt: einen 5.0-Liter-V8-Kompressor-Benziner, der den bisherigen aufgeladenen 4.2-Liter-V8 an der Spitze der Triebwerkspalette ablöst.

Das in Leichtbauweise sowie unter Verwendung von Recyclingmaterialien konzipierte neue 5.0-Liter-V8-Triebwerk, das die neue Euro-5-Norm erfüllt, stellt dem Piloten nicht weniger als 375 kW (510 PS) zur Verfügung – ebenso eindrucksvoll wie der Wert von 625 Nm Drehmomentmaximum. Gleichzeitig ging der CO2-Emissionswert gegenüber dem bisherigen 4.2-Liter-V8 um 7,4 Prozent zurück, während der Kraftstoffverbrauch im kombinierten Zyklus um 6,9 Prozent auf 14,9 Liter pro 100 Kilometer sank. Mit dem neuen Fünfliter-Kompressoraggregat beschleunigt der Range Rover in knappen 6,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h.

Verantwortlich für diese Erfolge sind zahlreiche innovative Motorfunktionen, wie das neue strahlgeführte Mehrloch-Kraftstoffeinspritzsystem, ein Nockenprofil-Umschaltsystem und eine drehmomentbetätigte variable Nockenwelleneinstellung auf allen vier Nocken, die erstmalig in der Branche eingesetzt wird. Hinzu kommen Ansaugkrümmer mit variabler Länge sowie quasi als Krönung ein Twin-Vortex-Kompressor der sechsten Generation. Das neue Triebwerk – ebenso wie viele andere Komponenten des Range Rover 2010 – profitierte dabei von den Land Rover-eigenen „e_Terrain Technologies“: modernste Lösungen zur Senkung von Verbrauch und Emissionen, ohne Kompromisse bei Laufkultur und Geländetauglichkeit einzugehen.

Die Einführung des 5.0-Liter-V8-Kompressors im Range Rover nutzt Land Rover zudem für die Premiere einer weiter entwickelten, sehr sanft und komfortabel schaltenden 6-Stufen-Automatik vom Typ ZF HP28. Das Getriebe verfügt über einen „intelligenten“ Sportmodus, der sich an den individuellen Fahrstil eines Piloten anpassen kann.

Unverändert zum Angebotsprogramm des Range Rover zählt der beliebte 3.6-Liter-TDV8-Diesel mit zwei Turboladern, 200 kW (272 PS) Leistung und einem Drehmomentmaximum von imposanten 640 Nm. Im kombinierten Zyklus begnügt sich der TDV8 mit 11,1 Litern auf 100 Kilometern – bei einem Spurtvermögen von 0 auf 100 km/h in 9,2 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h.

Fahrwerk und Technik
Zum unvergleichlich komfortablen Fahrerlebnis des Range Rover trägt auch die selbstverständlich in den Modelljahrgang 2010 übernommene serienmäßige elektronische Luftfederung mit Niveauregulierung bei. Daneben wurden Radaufhängung und Fahrhilfen umfassend überprüft, neu abgestimmt und um weitere Details ergänzt. Dadurch konnte nicht nur die Leistungsfähigkeit des Range Rover im Gelände und im Zugbetrieb gesteigert werden, sondern besonders auch die Fahrdynamik und der exzellente Fahrkomfort auf der Straße.

So erhielt der Range Rover der Generation 2010 zum Beispiel das neue „Adaptive Dynamics“-System. Das weltweit erstmals in einem Serienmodell eingesetzte System arbeitet mit einer modellbasierten Prognosetechnologie, um die Dämpfereinstellungen unter einer Vielzahl möglicher Einsatzbedingungen kontinuierlich zu optimieren. Der Dämpferdruck an jedem Rad wird dabei nicht weniger als 500 Mal pro Sekunde überwacht. Diese Lösung verschafft dem Range Rover eine stets optimale Straßenlage und höchsten Komfort – dank perfekter Karosseriesteuerung und ständiger Anpassung an Straßenzustand und Fahrstil.

Parallel zur Einführung des neuen 5.0-Liter-V8-Kompressors spendierte Land Rover der gesamten Range Rover-Reihe ein neues, noch üppiger ausgelegtes Bremssystem. Eine neue Auslegung und Abstimmung erhielten schließlich die Stabilitätskontrolle und das mehrfach preisgekrönte „Terrain Response™“-System, während die praktische Bergabfahrkontrolle (HDC – Hill Descent Control) durch eine Berganfahrhilfe ergänzt wurde.

Dank dezenter, punktuell sehr aufwändiger Modifikationen präsentiert sich der Range Rover des Modelljahrgangs 2010 in der Klasse der Luxus-Geländewagen und Limousinen als Sinnbild für Individualität und Perfektion. Mit einer Kombination aus ultimativer Leistung, hohem Fahrkomfort, herausragenden 4x4-Eigenschaften sowie einem höchst luxuriösen Innenraum ist der im August auf dem deutschen Markt erscheinende neue Range Rover eine attraktive und individuelle Alternative in der allradgetriebenen Luxusklasse. Die Liste der unverbindlichen Preisempfehlungen beginnt bei 85 900 Euro für den Range Rover TDV8 HSE und bei 110 400 Euro für den neuen Range Rover 5.0 Supercharged.

Der neue Range Rover verfügt wie alle Land Rover Modelle über ein umfangreiches Garantie- und Servicepaket. Es beinhaltet eine Garantie ohne Kilometerbegrenzung, 3 Jahre Garantie auf den Lack, eine 6-Jahres Garantie gegen Durchrosten und 3 Jahre europaweite Mobilitätsgarantie. Zudem ist eine Premium Plus Neuwagenanschlussgarantie erhältlich sowie ein Premium Plus Service Paket, das die Inspektionskosten für die Dauer der Garantie oder sogar 5 Jahre umfasst.


Die Perfektion von Luxus bei Land Rover:

Der neue Range Rover im Überblick

• Vollkommen neuer, hocheffizienter und leistungsstarker V8-Benzinmotor in Leichtbauweise mit Recyclingmaterial, ersetzt den bisherigen 4.2 Liter-V8
• V8-5.0-l-Benzinkompressormotor
o 510 PS (29 % Steigerung) und 625 Nm (12 % Steigerung)
o Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs um 6,9 % auf 14,9 l/100 km im EU-Testzyklus sowie der Emissionen um 7,4 % auf 348 g/km    
• Der bewährte LR-TDV8-Dieselmotor wurde beibehalten
• Subtile Änderungen beim Außendesign ergänzen das klassische Erscheinungsbild des Range Rover mit modernen Details
• Neukonzipierter Innenraum mit einem völlig neuen Infotainment-System mit Dual-View-Touchscreen:
o Fahrer und Beifahrer können auf dem Touchscreen-Display gleichzeitig zwei separate Bilder sehen
o Die Instrumentengruppe wurde durch einen voll konfigurierbaren 12"-TFT-Bildschirm mit „virtuellen“ Skalen und Informationsanzeigen ersetzt
• Hochmoderne Adaptive Dynamics-Fahrwerkstechnologie erhöht den Fahrkomfort des Range Rover
• Neue Bremsen für beide Motorvarianten
• Aktualisiertes Terrain Response™- und Stabilitätskontrollsystem
• Aktive Sicherheitseinrichtungen wie adaptive Geschwindigkeitsregelung, Bremsassistent, Spurwechselassistent und Surround-Kamerasystem
• Innovative e_Terrain Technologien von Land Rover senken den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen des Range Rover 2010

 
Der Freelander TD4-e Stop/Start
Der sparsamste Land Rover aller Zeiten
 
• Mit dem Freelander TD4_e wird das neue intelligente Stop/Start-System von Land Rover vorgestellt
• Bei Verwendung des Standard-Euro 4-Fahrzyklus bietet das System einen um 0,8 Litern pro 100 km (6,7 Liter/100 km) sparsameren Kraftstoffverbrauch und reduziert den CO2-Ausstoß um 8 % (179g/km).
• Eine neue Gangwechselanzeige zeigt an, wann ein höherer Gang sparsameres Fahren ermöglicht.
• Die Stop/Start-Technologie beeinträchtigt weder die typische Robustheit noch die Bandbreite von Fähigkeiten eines Land Rover.
Das Stop/Start-System wird Mitte Mai 2009 in allen Freelander TD4 Fahrzeugen mit Schaltgetriebe serienmäßig und ohne Aufpreis zu Preisen ab 29.900.- Euro eingeführt.

Der neue Freelander TD4_e ist das bisher sparsamste Fahrzeug von Land Rover. Mit dem neuen intelligenten Stop/Start-System ist der Freelander TD4_e das erste Serienfahrzeug, das Ergebnisse aus dem e_Terrain Technologies-Programm von Land Rover zur Entwicklung nachhaltiger Technologien integriert.

Der CO2-Ausstoß des Freelander TD4_e wird, wenn man den Standard-Euro 4-Fahrzyklus betrachtet, im Vergleich zu dem bisherigen Freelander TD4 mit Schaltgetriebe um 8 % reduziert. Fährt man ausschließlich im Stop und Go des Stadtverkehrs haben Land Rover Techniker sogar eine Ersparnis von 20% gemessen.

Die Verbesserung von 8 % CO2-Emissionen entspricht einer Reduzierung von 15 g/km beim Freelander TD4 mit 6-Gang Schaltgetriebe (194 g/km auf 179 g/km). Der Kraftstoffverbrauch wird von 7,5 Liter auf 6,7 Liter pro 100 km gesenkt. Dies bedeutet eine Einsparung von 0,8 Liter Kraftstoff pro 100 km, d.h. fast 11%.
Weitere Vorteile werden durch eine neue Gangwechselanzeige, eine Verbesserung der Software für das Antriebsstrangsystem und optimierte Reifenmerkmale einschließlich eines geringeren Rollwiderstands geboten.

Land Rover Managing Director Phil Popham erläutert: „Der Freelander TD4_e mit Stop/Start-System ist das erste Produktionsfahrzeug, das von dem beachtlichen Entwicklungsprogramm in Höhe von 700 Mio. Pfund Sterling profitiert, die Jaguar und Land Rover in umweltverträgliche Technologien investieren. Ab Mitte Mai 2009 wird die Stop/Start-Funktion bei allen Freelander TD4 Modellen mit Schaltgetriebe bei unveränderten Listenpreisen zur Standardausführung gehören."

Stop/Start-System
Das neue Stop/Start-System von Land Rover senkt den Kraftstoffverbrauch bei Stadtfahrten und in stockendem Verkehr. Das Fahrzeug schaltet den Motor unter entsprechenden Bedingungen automatisch ab, was zu einer vollständigen Eliminierung der Auspuffemissionen führt und Kraftstoff spart, der ansonsten von dem stehenden Fahrzeug im Leerlauf verbraucht werden würde. Der Motor springt jedoch sofort wieder an, wenn der Fahrer weiterfahren möchte.

Außerdem wird durch ausgereifte Regelmechanismen gewährleistet, dass durch das Stop/Start-System weder die Bedürfnisse des Fahrers noch die Anforderungen des Fahrzeugs eingeschränkt werden. Damit der Motor abgeschaltet wird, muss das Fahrzeug bei eingelegtem Leerlauf stehen und das Kupplungspedal darf nicht betätigt werden. Zum erneuten Starten muss der Fahrer lediglich die Kupplung betätigen und der überarbeitete Anlasser startet den Motor. Sobald der erste Gang eingelegt wird, kann die Fahrt fortgesetzt werden.

Das Stop/Start-System wird beim Einschalten der Zündung automatisch aktiviert. Am Armaturenbrett befindet sich jedoch ein Schalter, mit dem der Fahrer das System auf Wunsch ausschalten kann.

Zusätzliche Kraftstoffeinsparungen
Zusätzlich zu dem intelligenten Stop/Start-System bietet der Freelander TD4_e eine Reihe weiterer Neuerungen, die dabei helfen, den Kraftstoffverbrauch und den CO2-Ausstoß zu senken. Eine neue Gangwechselanzeige in der Instrumentengruppe zeigt dem Fahrer an, wann ein höherer Gang ein sparsameres Fahren ermöglicht. Dies wird mit Hilfe des vollständig berechneten Motorkennfelds des Freelander TD4_e bestimmt.

Verbesserungen der Software für die Antriebsstrangsysteme des Freelander TD4_e ermöglichen CO2-Vorteile, ohne die berühmte Leistungsfähigkeit des Land Rover zu beeinträchtigen.

Die Ingenieure von Land Rover arbeiten außerdem gemeinsam mit Reifenlieferanten daran, den Kraftstoffverbrauch durch geringere Rollverluste zu senken. Die Reifenmerkmale einschließlich des Rollwiderstands werden für das gesamte Spektrum der für die Freelander Modelle erhältlichen Reifengrößen optimiert.

Nähere Informationen zum Land Rover Stop/Start-System
Hinter dem Stop/Start-System verbirgt sich ein umfassendes Konstruktionsprogramm, das eine überraschend große Zahl der Fahrzeugsysteme und -komponenten betrifft.

Verbesserter Stop/Start-Betrieb
Die Land Rover Ingenieure haben hart daran gearbeitet, die Kultiviertheit des Motors zu erhalten. Das bei einigen Dieselmotoren auftretende Moment des Motors beim Abstellen wird beim Freelander TD4_e durch geregeltes Schließen der Drosselklappe und lineares Abschalten der Kraftstoffzufuhr reduziert. Durch das Deaktivieren des Generators während des Abschaltverfahrens wird die Motorlast verringert. Ein ruhiges Abstellen wird außerdem durch eine Softwareänderung und eine überarbeitete Motorkalibrierung unterstützt, während das Wankmoment beim Anlassen durch das optimierte Motoraufhängungskonzept und das inhärente Tuning des Freelander vermindert wird.

Kompromisslose Haltbarkeit
Eine größere Zahl an Stop/Start-Zyklen während der Lebensdauer des Freelander TD4_e führt zu einem stärkeren Verschleiß der beteiligten Fahrzeugkomponenten. Daher machte sich das technische Team des Freelander eine bessere Haltbarkeit dieser Komponenten zur Priorität. Aus diesen Bemühungen resultierten ein neuer, hoch belastbarer Anlassermotor, ein neues Tellerrad, eine neue Reibungssteuerscheibe für das Zweimassen-Schwungrad sowie eine Batterie mit absorbierender Glasmatte (AGM-Batterie).

Diese neuen Merkmale garantieren die charakteristische Land Rover Leistung des Freelander TD4_e in jedem Gelände sowie einen allzeit schnellen und zuverlässigen Systembetrieb:

• Überarbeiteter Anlassermotor
Es wird erwartet, dass die Beanspruchung des Anlassermotors während der Lebensdauer des Freelander TD4_e durch die häufigere Stop/Start-Aktivität um das Dreifache steigt. Daher wurden eine Reihe von Änderungen vorgenommen, um die Haltbarkeitsansprüche an den 2-kW-Anlassermotor des Fahrzeugs zu berücksichtigen. Um die Verschleißfestigkeit des Anlasserelektromagneten zu erhöhen, werden beträchtlich verbesserte Schmierfettdichtungen und ein neues, robustes Kupfer-Wolfram-Kontaktmaterial in der gesamten TD4_e-Serie eingesetzt.

• Neues Tellerrad
Bei allen TD4_e-Modellen wird ein neues Tellerrad verwendet, das der erhöhten Startfrequenz standhält. Es ist am Motorschwungrad montiert und kommt bei jedem Anlassen des Motors mit dem Anlassermotor in Kontakt. Das neue Tellerrad ist zur besseren Haltbarkeit aus härterem Stahl mit mehr als 25 % zusätzlichem Kohlenstoff hergestellt.

• Reibungsscheibe des Zweimassen-Schwungrads
Freelander Dieselmodelle mit Schaltgetriebe waren schon immer mit einem Zweimassen-Schwungrad für ein ruhiges Laufen des Motors beim Anfahren, Anhalten und bei niedrigen Drehzahlen ausgestattet. Für den Freelander TD4_e wurde eine neue Reibungssteuerscheibe aus Polyetheretherketon (PEEK) entwickelt. Diese hält das Siebenfache des Drucks der Abgangsscheibe aus, um bei einer höheren Häufigkeit wiederholten Startens für ein gleichmäßigeres Fahrverhalten zu sorgen.

• AGM-Batterie
Eine neu entwickelte Technologie, die absorbierende Glasmatten (AGM) verwendet, bietet ein günstigeres Entlade- und Ladeverhalten sowie einen geringeren Batterieverschleiß unter viel stärkerer Belastung. Zwischen den neuen AGM-Batterieplatten befinden sich unter Druck stehende feine Glasfaservliese. Dies verlängert die Lebensdauer der Batterie auf zwei Arten: Die Batteriesäure kann unter größerem Druck normal arbeiten und die Platten werden mechanisch abgestützt, was zu einem geringeren Batterieverschleiß führt.

Intelligente Technologien
Die Ingenieure von Land Rover konzentrieren sich beim Freelander TD4_e insbesondere auf die Einführung intelligenter, sinnvoller Technologien. Wenn die Stop/Start-Technologie den Motor bei stockendem Verkehr häufig abschaltet, bleiben Merkmale und Technologien des Fahrzeugs wie Unterhaltungssysteme, Klimaregelung, Bluetooth-Verfügbarkeit, Fahrerinformationen und andere elektronische Funktionen kompromisslos einsatzbereit. Technologien wie das neue Spannungsqualitätsmodul, das Batterieüberwachungssystem, der Bremsvakuumsensor und das erweiterte Klimaregelungssystem wurden entwickelt, um einen ununterbrochenen Service bei abgeschaltetem Motor zu gewährleisten.

• Spannungsqualitätsmodul
Das Spannungsqualitätsmodul hält entscheidende Fahrzeugsysteme, Sicherheitsfunktionen sowie den Insassenkomfort aufrecht. Es führt den elektronischen Fahrzeugkomponenten während des Stop/Start-Betriebs eine konstante Spannung zu. Damit ist gewährleistet, dass wichtige Funktionen während des plötzlichen Abfalls der Ampereleistung der Batterie ununterbrochen verfügbar bleiben. Diese Technologie beruht auf einem Gleichstromwandler, der niedrige Spannungen, die während eines Stops auftreten, für kurze, jedoch entscheidende Zeiträume von einer bis fünf Sekunden in eine stabile höhere Spannung umwandeln kann.

• Batterieüberwachungssystem
Dieses System überwacht den Ladezustand der Batterie, damit die Stop/Start-Funktion zuverlässig arbeitet. Die Technologie misst ständig Faktoren wie das natürliche Nachlassen der Batterieleistung, die Umgebungstemperatur, die Lade- und Entladeaktivität und die Spannung. So ist garantiert, dass genügend Leistung für einen effektiven Stop/Start-Betrieb verfügbar ist. Wenn eine dieser Variablen zu stark abfällt, wird die Stop/Start-Funktion ausgeschaltet und der Motor läuft weiter, bis wieder eine höhere Batterieleistung verfügbar ist.

• Bremsvakuumsensor
Das Bremssystem des Freelander kann auf beträchtliche Vakuumreserven zurückgreifen. Diese Reserven können sich jedoch aus verschiedenen Gründen, z. B. aufgrund der Betätigung des Bremspedals bei ausgeschaltetem Motor, erschöpfen. Wenn die Vakuumreserven aufgebraucht sind, werden der Servobremsenbetrieb und die Bremspedalkräfte beeinträchtigt, was in bestimmten Fällen zu einem beträchtlichen Anstieg der erforderlichen Bremskraft führt. Zur Abhilfe sind alle Freelander TD4_e Modelle mit einem Bremsvakuumsensor ausgestattet. Wenn die Vakuumreserven soweit zurückgehen, dass die Bremspedalkräfte beeinträchtigt werden, schaltet das System die Stop/Start-Funktion aus, bis das Bremsvakuum wieder hergestellt ist. Somit wird der Erhalt der Bremspedalkräfte gewährleistet.

• Besseres Klimaregelungssystem
Am Klimaregelungssystem des Freelander TD4_e wurden mehrere Änderungen vorgenommen, um den Insassenkomfort zu gewährleisten und ein Beschlagen der Scheiben bei Stop/Start-Situationen zu verhindern. Eine wesentliche Änderung besteht in der Einführung einer Zusatzwasserpumpe. Bei herkömmlichen Fahrzeugen wird die Wasserpumpe zusammen mit dem Motor abgeschaltet. Bei den TD4_e-Modellen fließt das Kühlmittel nach dem Abstellen des Motors jedoch weiter und sorgt bei entsprechenden Außenbedingungen für eine konstante Temperatur im Fahrgastraum. Das Klimaregelungssystem überwacht die Fahrgastraumtemperatur und hält die Lüfterdrehzahl auf einer Stufe aufrecht, bei der der Ladezustand der Batterie auch bei abgeschaltetem Motor erhalten bleibt. Unter äußerst heißen oder kalten Bedingungen, bei längeren Stops oder wenn einer der Insassen während eines Stops eine höhere Lüfterdrehzahl wählt, springt der Motor wieder an, wenn dies für den Insassenkomfort erforderlich ist. Die Verdampfertemperatur, die das Beschlagen der Scheiben beeinflusst, wird ebenfalls überwacht. Das überarbeitete Klimaregelungssystem kühlt den Verdampfer nach Bedarf in regelmäßigen Abständen, um ein Beschlagen bei stockendem Verkehr zu mindern. Das System betätigt die Windschutzscheiben-Defrosterklappen. Wenn der Verdampfer nass ist, bleibt die Klappe nach einem Motorneustart einige Sekunden geschlossen, bis der Dampf abgeführt wurde. Dadurch wird das Beschlagen der Windschutzscheibe reduziert.

 

Land Rover e_Terrain Technologies™
Der Freelander TD4_e ist Teil eines umfassenden Programms von Land Rover für „grüne" Technologien, in dessen Rahmen das Unternehmen die Verringerung von Emissionen und die häufigere Verwendung von umweltfreundlichen Technologien in den kommenden Jahren anstrebt. Hierbei handelt es sich um einen wichtigen Teil der Investition von 1 Milliarde Euro in umweltverträgliche Technologien von Jaguar und Land Rover.

Die Ingenieure von Land Rover arbeiten an einer Reihe fortschrittlicher Antriebstechnologien und Leichtbaustrukturen, um auf diese Weise Klassenbestwerte bei den CO2-Emissionen zu erreichen. Gleichzeitig macht Land Rover aber keinerlei Abstriche bei seiner Philosophie: Auch die Modelle der Zukunft müssen eine größtmögliche Bandbreite an Fähigkeiten besitzen. Die berühmte Leistungsfähigkeit der Land Rover Fahrzeuge in jedem Gelände könnte durch einige der spannenden neuen Antriebsstrangtechnologien, wie den im letzten Jahr auf der British International Motor Show in London angekündigten Hinterachs-Elektroantrieb (Electric Rear Axle Drive, ERAD), sogar noch gesteigert werden.

Das ehrgeizige Programm des Unternehmens zur fortlaufenden Reduzierung der CO2-Emissionen erstreckt sich weit in die Zukunft. Beispielsweise entwickelt Land Rover gemeinsam mit dem Technology Strategy Board (TSB) der britischen Regierung Hybrid- und andere „grüne" Technologien für die Zukunft unseres Planeten.